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Zahnimplantate mit Knochenaufbau


Wyda / Shanjanah Thamar / Wahrnehmung der Kraftfelder: Mentalfeld Emotionalfeld Vitalfeld

Als meine OP bevorstand...

durchsuchte ich das Netz nach nützlichen, positiven und konstruktiven Berichten. Leider hab ich nicht wirklich was -für mich Gutes- gefunden.

Natürlich ist jede Situation unterschiedlich. Das liegt allein schon daran, das Zahnarzt, Chirurg, Patient immer unterschiedlich sind.

Trotzdem gibt es Dinge, die man selbst machen kann.

Wie bei allen Themen scheiden sich auch hier die Geister. Der eine sagt: Kaffee ist der Tod nach und vor einer OP. Der andere sagt: "mach ruhig!"

Letztlich muss jeder seinen Weg in den unterschiedlichen Varianten finden und seine Entscheidung treffen.

Ich schreibe dir meinen Weg als Beispiel auf. Du kannst dich davon inspirieren lassen -wenn du magst-.

Was genau und warum?

Ich habe schon lange eine Brücke oben rechts, die über zwei nicht vorhandene Zähne geht. (Blöde Zahnvorgeschichte).

Die Brücke lockerte sich. Einer der Trägerzähne ist/war einfach zu klein, um so eine Last zu tragen.

Zahnimplantate waren die schönste, beste und gesündeste und.... teuerste Lösung.

Ich entschied mich dafür.

 

Leider steht das gleiche für mich in absehbarer Zeit oben links an.

Allerdings bleibt mir da noch ein wenig Zeit.

Gut, da man bei so einer OP mit ca. 4 bis 5000€ rechnen muss.

Da schadet es nicht, noch etwas Zeit zum sparen für die andere Seite zu haben ;-) 

Termine

Meine Terminreihe begann bei meinem Zahnarzt.

Er stellte fest, dass meine Brücke locker war und schickte mich zu einer Oralchirurgin Frau Dr. Gehrke in Münster.

Sie sollte feststellen, inwieweit Implantate sinnvoll wären.

 

Wieder zurück bei meinem Zahnarzt und schon mit der getroffenen Entscheidung, Implantate einsetzen zu lassen, entfernte er die Brücke und ließ sie ins Labor geben. Er ließ aus der Brücke 2 Kronen anfertigen für die Trägerzähne. 
Ja ich war auch erstaunt darüber. Mein Zahnarzt ist ein toller Mensch, der für mich Geld sparen wollte, da die anstehende Implantat-OP eh schon sehr teuer werden würde. Er hätte auch einfach zwei neue Kronen erstellen können und mehr daran verdienen können. Er entschied aber, dass meine Brücke sehr gut war und ließ diese umwandeln. Tausend dank an Dr. Rettberg aus Münster an dieser Stelle.

 

Bei einem weiteren Termin bei Dr. Rettberg (4 Tage später) wurden diese Kronen wieder aufgesetzt. 

Ich entschied mich gegen ein Brücken-Provisorium. Klar hat das den Nachteil, dass ich jetzt -bis die Implantate eingeheilt sind- mit Zahnlücke rumlaufen muss. Aber das war mir egal. Ich wollte alles -so gut, wie möglich- abschließen. Und das bedeutete für mich, dass die Trägerzähne einfach fertig gemacht und verkront werden.

 

2 Wochen später erfolgte dann DIE eigentliche OP. Die Implantate wurden eingesetzt.

Allerdings erst die "Gewinde" die die Zahnimplantate dann irgendwann halten sollen. Zunächst müssen diese "Titangewinde" in dem Kieferknochen einheilen. Ausserdem muss der Knochenaufbau einheilen. Das dauert ca. 6 Monate. Heißt für die Implantate: Die sichtbaren Implantatteile (Also die Zähne) können erst in ca. 6 Monaten eingesetzt werden.

Meine Vorbereitungen

Essen und trinken vor der OP

Bekanntlich sind Alkohol, Nikotin und auch Koffein für den Körper belastend.

Im Netz gibt es unterschiedliche Meinungen -grad über Koffein-.

Ich entschied mich dennoch dafür, die Situation zum Ansporn zu nehmen, endlich meine Kaffeesucht in den Griff zu bekommen.

So ließ ich also den Kaffee sein und trank anstelle des Kaffees einen Lupinenkaffee.

Ja das war kacke! Ich hatte eine Woche lang ansteigend schlimme Kopfschmerzen und war sehr müde und nicht grad glücklich.

Ich war dennoch zufrieden mit meiner Entscheidung. Es war gut, sich endlich gegen den Kaffee zu entscheiden.

Meine Tipps für den Kaffeeentzug:

  • Mach dir immer wieder ne Zitronenlimo (1/2 Zitrone ausquetschen und auf einen Liter Wasser geben).
  • Halte dein Kaffeeritual ein (Deshalb hab ich den Lupinenkaffee gemacht). Klar gibt dir das nicht dein Koffein. Trotzdem wird die Psyche auf seltsame Art beruhigt. Zu Beginn hab ich bestimmt 10 Lupinenkaffees am Tag gemacht.
  • Trink eine Tasse weißen Tee am Tag. Da hast du dein Koffein in verträglicherer Form drin ;-)
  • Trink viel Wasser (sowieso immer).
  • Mach Sport. Am besten Kraftsport. Es hilft tatsächlich gegen die Kopfschmerzen.

Mit den anderen Sachen hatte ich kein Problem. Ich rauche nicht und trinke keinen Alkohol.

Wenn du es tust, solltest du die OP zum Anlass nehmen, es zu lassen. Klar ist das hart. Aber dein Körper wird es dir danken. Deine Geldbörse auch. Die Einheilungschancen bei Zahnimplantaten liegen bei Rauchern bei 70%. Bei Nichtrauchern bei 95%.

Das ist schon ein heftiger Unterschied.

Über das Kaffeethema kann man streiten. Ich denke: wenn es meine Heilungschancen nur um 1% verbessert, mache ich es.

Bei Nikotin und Alkohol kann man sich nichts mehr gut reden.

Gönn deinem Körper zumindest eine lange Alkoholpause vor und nach der OP und lass das Rauchen ganz sein.

 

Da ich die Schlummernarkose für die Behandlung wählte, durfte ich 6 bis 8 Stunden vor der Behandlung nichts mehr essen und trinken.

Ich stellte meinen Wecker auf 3 Uhr in der Nacht, um da noch mal einen Liter Wasser zu trinken. Meine OP war um 11.00 Uhr morgens.

Medikamente

In meinem "normalen" Leben gehöre ich zu den Menschen, die Medikamente meidet. Ich nehme keine Schmerzmittel usw.

Hier bei dieser OP habe ich mich für Schmerzmittel, Antibiotikum und Schlummernarkose entschieden.

Warum? Weil ich der Meinung bin, dass diese Medikamente super sind, wenn man sie richtig einsetzt.

Ich bin sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die sie entwickelt haben, damit man eben für solche Situationen Hilfen hat.

Ich begann also am Tag vor der OP mit dem Antibiotikum, welches ich insgesamt 1 Woche nehmen musste.

Am Tag der OP selbst nahm ich kurz vor der OP jeweils 5 Globuli ArnikaD6 und ArnikaD12.

Die Globuli nahm ich im 2-Stunden Takt mit einer Dosierung von 5 Globuli von beiden Mitteln weiter.

Wie schon gesagt, wählte ich für die OP die Schlummernarkose. Kann ich jedem nur empfehlen. Das ist sehr angenehm. Man bekommt alles mit; hat aber viel weniger Angst und demnach keine Verspannungen...

Weiter ging es mit Wobenzym oder Karazym nach der OP.

Ich nahm davon in den ersten Tagen sechs und an den Folgetagen dann vier.

Den Arnika und den Wobenzym Typ habe ich von meinem super tollen "Druiden" (Heilpraktiker) Dirk Jäger.

Um nach der OP den Mund zu desinfizieren kaufte ich Salbei und Kamillentee und machte daraus einen starken Tee, mit dem ich regelmäßig spülte.

Nach dem Abklingen der Schwellung begann ich noch Schüßler Salze Nr.2 einzunehmen. Um Zähne und Knochen zu stärken.

Meine Medikamenten - Einkaufsliste:

Schmerztabletten und Antibiotikum werden von der Ärztin verschrieben ;-)









Essen und Trinken nach der OP

Für mich ist das mit dem Essen keine so große Hürde gewesen. Ich trinke eh gerne Smoothies und Säfte.

Mein Nahrungsplan sah also -wie folgt- aus:

Ich begann meinen Tag mit einem veganen Shake. Ein wenig muss man da aufpassen, weil der Shake ein paar Mandelsplitter beinhaltet.

Aber das war gar kein Problem.

Meine Dosierung:
70 Gramm Pulver

300 ml Hafermilch (ich mag die glutenfreie Hafermilch aus dem dm und die aus dem Rewe am liebsten)

400 ml Wasser

 

Weiter ging es mit Lupinenkaffee (achten, dass es nicht zu heiß ist ;-)  Ich trinke ihn ebenfalls mit einem Schuss Hafermilch und manchmal einem kleinen Löffel Honig.

 

Als warme Mahlzeit habe ich mir Mammelies gute, alte Linsensuppe für 3 Tage vorgekocht.

Rezept:

  • 2 Zwiebeln in 
  • 1 El Öl erhitzen
  • 1 Packung Suppengrün klein schneiden und dazu geben
  • 150g Kartoffeln klein schneiden und dazu geben
  • 6 Gramm Salz, 1 TL curry, 1 TL Paprikagewürz und etwas Kümmel dazu
  • 3 gestrichene TL geschrotete Leinsamen hinzu.
  • 250. Berglinsen waschen und dazu geben
  • alles mit Wasser auffüllen und ca. 15 Minuten köcheln
  • Auf 3 Portionen verteilen

Zwischendurch gab es weiches Obst: Banane, Honigmelone, Blaubeeren

 

Zum Abend habe ich noch einen Shake getrunken. Für mich war das an den ersten Tagen mehr als genug.

Meine Nahrungseinkaufsliste für 3 Tage

 

Rewe:

Suppengrün

Kartoffeln

Berglinsen

3 Hafermilch

Olivenöl

3 Obstportionen (1 Melone, 1 Packung Blaubeeren, 2 Bananen)


Und was man sonst noch machen und beachten kann:

Wim Hof Method

 

 

Ich bin so oder so ein großer Fan der WHM und praktiziere sie täglich.

Hier einmal die Kurzform: (ich werde wohl irgendwann einen längeren Beitrag dazu verfassen).

  • Atme nach der WHM drei bis 4 Runden 
    • Atme ca. 25 aktiv vollständig ein und lass die Luft ausströmen
    • bei der 25sten Ausatmung atme vollständig aus und warte dann so lange, bis du wirklich wieder einatmen musst (1 bis 3 Minuten).
    • Atme dann vollständig wieder ein und halte die Luft für 15 Sekunden
    • Atme aus und beginne von vorne
  • Meditiere danach 3 bis 5 Minuten
  • Dusche täglich kalt

Das ist wirklich sehr runtergebrochen beschrieben und man könnte noch 1000 Details hinzufügen. 

Für diesen Artikel soll es jedoch reichen.

 

Ich habe am morgen vor der OP 10 Runden der Atmung durchgezogen.

Meiner Oralchirurgin Frau Dr. Gehrke fiel auf, wie ruhig mein Puls war. Ich führe das auf die Atmung zurück.

Mond

Ich achtete darauf, dass meine OP bei abnehmendem Mond stattfand. Vielleicht ist das mehr Aberglaube, als alles andere. Aber das ist mir egal. Wenn ich eine OP planen kann und dabei den Mondstand beachten kann, mache ich das.
Soweit mir bekannt ist, ist die beste Einheilungschance bei abnehmendem Mond.

Bioresonanztherapie

Ich kenne mich hier nicht gut genug aus, um genau beschreiben zu können, was die Heilpraktikerin bei diesem Verfahren macht.

Ich kann nur sagen, dass ich mir 2 Termine hab geben lassen, um die OP vor und nachzubereiten. Eben auch direkt an dem Tag vor und dem Tag nach der OP.

Meine Familie schwört auf die Behandlung und ich glaube, es hat gut getan. Auch wenn man das direkt ja nicht sehen kann.

Meine Heilpraktikerin des Vertrauens für die Bioresonanztherapie: Frau Dr. Picker in Hamm.

Ja und wie war es jetzt genau?

Super!
Ich bin sehr erleichtert und dankbar.

Mir ist bewusst geworden, wie dankbar ich darüber sein kann, dass es so viele gute Ärzte gibt.

Ich habe mich während der ganzen Behandlung super gut versorgt und sicher gefühlt. Tatsächlich hatte ich keine Angst und es tat auch nicht weh.

Frau Dr. Gehrke ist eine super tolle, positive Ärztin, die direkt Sicherheit ausstrahlt. Das nimmt einem schnell die letzten Zweifel.

Klar tat es 5 Tage lang nach der OP weh. Hierfür habe ich Schmerzmittel genommen.

Aber das war überschaubar.

 

Am 4ten Tag nach der OP hatte sich ein Hämatom gebildet. Schmerzhaft - Aber nicht schlimm. Ich hatte schon eine Entzündung befürchtet.

Nach einem Besuch meiner Ärztin vergingen die Schmerzen auch recht schnell wieder.

 

Dank dieser Erfahrung habe ich keinerlei Angst, die andere Seite behandeln zu lassen.

Meine Münsteraner Ärzte-Liste

  • Mein Zahnarzt Dr. Rettberg: https://www.dr-rettberg.de/
  • Meine Oralchirurgin Dr. Gehrke:https://www.ocgehrke.de/
  • Meine Heilpraktikerin Dr. Picker: http://elke-picker.de/

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